Wie wichtig ist der PARADIDDLE?

Viele Drummer sagen einen Satz immer wieder.

„Ich müsste mal wieder mehr Paradiddle üben.“

Diesen Satz höre ich ständig.

Und jedes Mal stelle ich eine einfache Frage:

„Warum?“

Dann wird es still.

Die Antworten sind meistens vage.

„Ist halt wichtig…“
„Sollte man können…“
„Macht man halt so…“

Doch kaum jemand kann wirklich sagen, warum.

Der Paradiddle ist in aller Munde.

Viele üben ihn.

Viele spielen ihn.

Doch nur wenige verstehen ihn wirklich.

Mir ging es früher genauso.

Ich saß am Pad und dachte:

„Wow… das ist ein cooles Sticking.“

Also spielte ich ihn immer wieder.

Schneller.
Länger.
Sauberer.

Doch mein Spiel wurde nicht wirklich freier.

Heute sehe ich den Paradiddle komplett anders.

Der Paradiddle ist nicht die Lösung.

Er ist eine Tür.

Eine Tür zu kreativen Möglichkeiten auf dem Schlagzeug.

Diese Tür öffnet sich nur unter einer Bedingung:

Du musst anfangen, den Paradiddle auf dem Set zu verteilen.

Erst dann passiert etwas.

Der Groove wird lebendig.

Die Bewegung fühlt sich leicht an.

Und plötzlich entstehen Ideen, die vorher nicht da waren.

Genau das ist es, was die meisten Drummer eigentlich suchen.

Freiheit auf dem Set.

Und der Paradiddle kann dir genau diese Tür öffnen.

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Orientierungslosigkeit beim Üben