Orientierungslosigkeit beim Üben

Worüber kaum jemand spricht: Orientierungslosigkeit beim Üben

Bei neuen, etwas komplexeren Übungen tritt oft folgendes Phänomen auf:

Du spielst die Übung 1x, vielleicht 2x, und plötzlich weißt du nicht mehr, wo du bist.

Du hast das Gefühl, nur noch durch Nebel zu sehen.
Du ahnst zwar grob, was du tun sollst, aber du kannst es nicht richtig greifen.

Genau das passiert oft, wenn du beginnst, dein Spiel zu verändern und neue Wege zu gehen, mit neuen komplexeren Grundübungen.

Die sogenannte Orientierungsfähigkeit ist eine von 7 Koordinationsfähigkeiten nach Hirtz.

Ein extrem spannendes Thema.
Vor allem, weil wir Schlagzeuger all diese Fähigkeiten brauchen.

Mein Tipp für mehr Orientierung beim Üben:
Setz dir Ankerpunkte und arbeite mit bewussten Pausen.

- Spiele die Übung 1x durch.
- Mach eine Pause und sage innerlich: „Check.“
- Spiele sie ein zweites Mal.
- Mach wieder eine Pause und sage innerlich: „Check.“
- Wiederhole das so lange, bis du merkst, dass es klarer wird.
- Dann beginnst du von vorn und spielst die Übung 2x hintereinander, bevor du pausierst.

Übe das 10 Minuten und du wirst direkt eine Verbesserung merken.

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Wie willst du neue Dinge entdecken, wenn du immer nur alte Sachen spielst?