Warum „nicht schlecht Schlagzeug spielen“ für viele Drummer das größte Problem ist

Ich wusste, dass ich nicht schlecht Schlagzeug spiele.
Und genau das hat mich wahnsinnig gemacht.

„Du spielst super.“
„Ist doch vollkommen ausreichend.“

Diese Sätze hören viele Drummer.
Und für manche fühlt sich das gut an.

Für andere nicht.

Ich wusste früher auch, dass ich nicht schlecht spiele.
Ich wusste zugleich, dass in mir mehr schlummert.
Mehr Gefühl. Mehr Freiheit. Mehr Ausdruck am Schlagzeug.

„Warum willst du denn besser werden? Es passt doch so.“

Manche Dinge beim Schlagzeug spielen lassen sich schwer erklären.
Vor allem Menschen, die selbst zufrieden sind,
verstehen diesen inneren Antrieb oft nicht.

Warum manche Drummer zufrieden sind und andere nicht

Wo der eine Drummer zufrieden ist,
ist der andere innerlich unruhig.

Ich gehörte immer zur zweiten Sorte.

Ich wusste tief in mir, dass ich besser Schlagzeug spielen kann.
Dass ich eines Tages die Ideen aus meinem Kopf
wirklich aufs Schlagzeug bringen werde.

Es war kein logischer Gedanke.
Es war ein Gefühl.

Und genau deshalb ist musikalische Entwicklung so schwer zu erklären.

Fortschritt am Schlagzeug ist auch eine Gefühlssache

Wo der eine einen Dacia fährt
und damit vollkommen zufrieden ist,
fühlt sich der andere erst
in einer deutschen Luxusmarke wohl.

  • Beide kommen ans Ziel.

  • Beide fahren in der Stadt 50 km/h.

  • Beide nutzen den gleichen Treibstoff.

Und trotzdem ist das Gefühl ein komplett anderes.

Genauso ist es beim Schlagzeug lernen.

Technisch mag vieles funktionieren. Innerlich fühlt es sich trotzdem nicht richtig an.

Warum falsche Ratschläge dich am Schlagzeug ausbremsen

Alles, was wir machen, machen wir für uns.
Auch unser Weg beim Schlagzeug spielen.

Trotzdem fragen wir oft Menschen um Rat, die nicht die gleichen Ziele haben.

Frag einen Dacia-Fahrer, ob du dir einen Audi kaufen sollst.

Er sagt:

  • überteuert

  • Preis-Leistung passt nicht

  • Unterhalt zu hoch

Fragst du einen Audi-Fan, sagt er:

  • Ich liebe die Inneneinrichtung.

  • Das Gefühl, wenn die Türen schließen, ist jedes Mal besonders.

  • Jedes Mal, wenn ich den Wagen sehe, bin ich zufrieden.

Zwei Menschen. Zwei Meinungen.

Und du stehst dazwischen.

Warum du deinen eigenen Weg finden musst

Alles, was wir tun, ist für uns bestimmt.
Irgendwann blicken wir zurück.

Wenn du dich mit den richtigen Menschen umgibst,
triffst du Entscheidungen, die zu dir passen.
Du wirst ruhiger. Sicherer. Zufriedener

Fragst du die falschen Menschen, wirst du unsicher und innerlich unruhig.

Sie verstehen deinen Antrieb nicht.
Sie verstehen dein Warum nicht.

Und tief in dir spürst du, dass ihre Meinungen nicht zu DIR passen.

Nicht jeder will besser Schlagzeug spielen

Alles ist machbar.

Dieses leise Gefühl in dir verschwindet nicht.
Es wird leiser, wenn du es ignorierst.
Es wird stärker, wenn du ehrlich bist.

Nicht jeder hat diesen Wunsch, besser Schlagzeug zu spielen.

Wer ihn hat, sollte ihn ernst nehmen.

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