Von „gut“ zu „großartig“: Der Unterschied ist dein Nervensystem.

Stärke dein Nervensystem und spiele besser Schlagzeug.

Wir Drummer haben so viel zu beachten:

- 4 Gliedmaßen kpntrollieren
- verschiedene Hand- und Fußtechniken
- Timing halten
- Noten lesen
- Struktur im Kopf haben
- die Band im Blick haben
- den Song anzählen (richtiges Tempo treffen)


Ich habe mich früher oft gestresst gefühlt.
Ich musste an so viel denken.

Gerade als ich tiefer in das Thema Weiterentwicklung am Schlagzeug eingetaucht bin, ging eine ganz neue Tür auf.

Wovon ich vorher keine Ahnung hatte, war, dass es dieses Problem überhaupt gibt. Ich bin einfach grob über alles drüber hinweggegangen. Doch plötzlich waren meine Sinnesorgane hochsensibilisiert.

Ich habe auf alles geachtet:

- war die BD wirklich perfekt zusammen mit der HH?
- war die Ghost Note gerade wirklich schön leise?
- shit, die Mikro-Time der 16tel auf der Snare war nicht so gut
- die Betonungen auf der Hi-Hat waren auch schon mal runder


So ging das weiter.
Ich weiß heute: Es ist ein normaler Prozess, diese Phase zu durchlaufen.

Jeder, der an seinem Spiel arbeiten will, durchläuft früher oder später diese Phase. Und ja: Diese Phase ist wertvoll.

Du kannst nämlich nur die Dinge verbessern, die du auch hörst und spürst.
Das ist der Grund, warum manche Schlagzeuger gut klingen und andere großartig.

Eine zentrale Rolle spielt dabei unser Nervensystem. Wir Schlagzeuger brauchen ein stabiles Nervensystem, weil wir viel gleichzeitig im Blick haben müssen, nicht nur bei uns selbst, sondern später auch in der Band.

Deswegen mein Tipp:
Befasse dich mit Übungen, die dein Nervensystem verbessern. Bestes Thema hier: Koordination. Du kannst dir supermusikalische Übungen bauen, die dich fordern, aber trotzdem richtig gut klingen. So wird Üben nie langweilig.

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Anleitung: Effizientes Üben